Nach der Aufnahme der Steinmetz- und Steinbildhauerinnung Potsdam in den Landesinnungsverband Brandenburg des Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks zum 01.01.2026 trafen sich am 11. April 2026 erstmalig die Mitglieder zur gemeinsamen Mitgliederversammlung in Zossen.

Mit viel Stolz und in Zunftkleidung wurde das erste gemeinsame Treffen mit dem Rochlitzer Steinmetz-Zunftlied aus dem Jahr 1462 eröffnet.
Als Referenten konnten wir Raphael Holzer vom Bundesverband der Steinmetze begrüßen der zum Thema: Grabmalstandsicherheit und weitere Aspekte aus der technischen Arbeit des BIV und zu den Vorteilen der Mitgliedschaft beim BIV berichtete.
Er verwies in seinen Ausführungen aber auch auf das Juniorentreffen und das Steinmetzseminar, welches am 27. Februar 2027 in Kassel stattfindet, sowie auf die bessere Nutzung des Kampagnen-Materials. Er stellte ein Kirchen-Modell bildlich vor, welches für Messeauftritte genutzt werden kann.

Nach einer kurzen Mittagspause informierte der Landesinnungsmeister Ragnar Thieme über die Obermeistertagung in Ulm sowie über aktuelles und neues aus dem Verband.
Im Anschluss tätigte Frau Zenke kurze Ausführungen zum Umbau der Steinmetzschule in Demitz-Thumitz sowie zur aktuellen Situation des gemeinnützigen Fördervereins, welcher am 27. Februar 2026 tagte.

Bedingt durch den Rücktritt eines Vorstandsmitgliedes und den Eintritt einer neuen Innung in den Landesinnungsverband musste lt. Satzung ein zusätzlicher Stellvertreter sowie ein weiteres Vorstandsmitglied und eine Nachwahl erfolgen.
Als weiterer stellvertretenden Landesinnungsmeister wurde Herr Olav Borwig vorgeschlagen und gewählt. Für die Wahl der zwei weiteren Vorstandsmitglieder wurden Herr Tillmann Melior und Ingo Landes vorgeschlagen und vom Gremium gewählt.
Herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Beide Innungen verweisen im Anschluss auf Ihre geplanten Bildungsfahrten im Jahr 2026 und Frau Brunzel berichtet kurz und zusammenfassend von der Teilnahme am Meisterfrauenseminar.
In der anschließenden Diskussion ging es um die Handhabung der Prüfung und der Bildung einer Prüferdelegation. Für die Laga liegt noch kein tragfähiges Konzept vor und Herr Eißer bat dahingehend um Unterstützung.

Es wurde sich gemeinsam darüber verständigt, dass es sinnvoll wäre die Friedhofsverwaltungen anzuschreiben und zu einer gemeinsamen Schulung einzuladen, gerne auch in Zusammenarbeit mit Berlin in Person Herrn Kagerer, der dem Vorschlag zustimmte und welcher als Gast an der Sitzung teilnahm.
Fazit: Es war eine konstruktive und positive erste Sitzung.
Die nächste Mitgliederversammlung findet am 21. November 2026 statt.