Ausbildung
Bäcker/in
Ohne Bäcker wäre das Frühstück langweilig, denn die Kreativität kennt keine Grenzen!
Wenn du aktiv bist, etwas mit deinen Händen schaffen möchtest und dich vor Büroarbeit scheust, ist der Beruf als Bäcker genau das Richtige für dich. Beim Backen stimulierst du all deine Sinne! Du spürst die Zutaten und den Teig, kannst ab und an davon naschen und riechst, wie die fertigen Brötchen im Ofen backen. In der Ausbildung erlernst du Rezepte, den Umgang mit den verschiedenen Knet- und Rührmaschinen und wie die vollelektronischen Backöfen funktionieren. Das Auge isst natürlich auch mit! Sorge mit einem geschulten Blick dafür, dass deine Backwaren schön anzusehen sind.
Die Arbeitszeit: Fluch und Segen zugleich!
Als Bäcker beginnt dein Arbeitstag meistens sehr früh am Morgen. Zeitig aufstehen muss geübt sein! Zwei oder drei Uhr nachts aufzustehen ist nicht gerade normal für den menschlichen Körper. Doch das ist Gewöhnungssache. Viele Bäcker empfinden das Arbeiten in der Nacht als sehr beruhigend und entspannend. Der Alltagslärm von draußen ist noch nicht zu hören. Die Ruhe und das eingespielte Arbeiten im Team lassen die Zeit schnell vergehen. Wer zeitig anfängt kann nämlich auch eher gehen! Wenn andere bis 16 oder 17 Uhr arbeiten, hast du schon längst Feierabend und kannst nachmittägliche Erledigungen in der Stadt vornehmen. Dein Tagesablauf verschiebt sich nach vorn. Abendliche Aktivitäten müssen damit wohl oder übel ausfallen. Dir sollte bewusst sein, dass du zeitig schlafen gehen musst, um fit zu sein. Doch wieso fängt man überhaupt so zeitig an? Die Antwort ist einfach: Die Backwaren müssen fertig gebacken und im Verkaufsraum präsentiert sein, wenn für die meisten Menschen der Tag beginnt. Ab 6 Uhr kannst du mit der ersten Kundschaft rechnen. Als ausgelernter Bäcker ist das Arbeiten an Wochenenden keine Seltenheit. Dafür hast du unter der Woche einen Tag frei.
Sei kreativ und setze Trends!
Die Produktpalette ist groß. Du musst in der Lage sein, auf aktuelle Trends und Gewohnheiten der Kunden zu reagieren. Ganz klar – Tradition ist wichtig – doch probiere auch mal was Neues! Mit guter Technik, cleverem Marketing und deinem Können greifst du Ernährungstrends auf: Vollkornprodukte, glutenfreie Backwaren, oder auch Eiweißbrot. Sei kreativ! Die Kunden werden es dir danken.
Was sind die Ausbildungsinhalte?
- Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz
- Umweltschutz
- Umsetzen von Hygienevorschriften
- Umgehen mit Informations- und Kommunikationstechniken
- Vorbereiten von Arbeitsabläufen; Arbeiten im Team
- Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
- Kundenberatung und Verkauf
- Handhaben von Anlagen, Maschinen und Geräten
- Lagern und Kontrollieren von Lebensmitteln, Verpackungsmaterialien und Betriebsmitteln
- Herstellen von Weizenbrot und Weizenkleingebäck
- Herstellen von Brot und Kleingebäck
- Herstellen von Feinen Backwaren aus Teigen
- Herstellen und Weiterverarbeiten von Massen
- Herstellen und Verarbeiten von Überzügen, Füllungen und Cremes
- Herstellen von Partykleingebäck
- Herstellen von Süßspeisen
- Entwerfen und Herstellen von Torten und Desserts
- Herstellen von Backwarensnacks
- Herstellen von kleinen Gerichten unter Verwendung frischer Rohstoffe
Konditor/in
Was sind die Ausbildungsinhalte?
- Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz
- Umweltschutz
- Umgehen mit Informations- und Kommunikationstechnik
- Vorbereiten von Arbeitsabläufen, Arbeiten im Team
- Qualitätssichernde Maßnahmen
- Umsetzen von Hygienevorschriften
- Handhaben von Anlagen, Maschinen und Geräten
- Lagern und Kontrollieren von Lebensmitteln und Verpackungsmaterialien
- Herstellen und Weiterverarbeiten von Massen
- Herstellen von Feinen Backwaren aus Teigen
- Herstellen von Füllungen und Cremes
- Überziehen von Konditoreierzeugnissen
- Herstellen von Salz-, Käse- und Partygebäck
- Kundenberatung und Verkauf
- Gestalten von Torten und Konditoreierzeugnissen
- Herstellen von Spezial- und Dauergebäck
- Herstellen von Marzipan-, Schokoladen- und Nougaterzeugnissen
- Entwerfen und Herstellen von Zuckererzeugnissen
- Herstellen von Pralinen
- Herstellen von Speiseeis und Speiseeiserzeugnissen
- Herstellen von Süßspeisen
- Herstellen von kleinen Gerichten unter Verwendung frischer Rohstoffe
Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk
Freundlichkeit und Kompetenz – das A und O als Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk! Ob Bio-Hähnchenfilet oder Vollkornbrötchen, du weißt die richtige Antwort, wenn die Kunden nach der Produktherstellung oder den Inhaltsstoffen fragen.
Im Verkaufsraum sorgst du mit deinem freundlichen Lächeln dafür, dass sich der Kunde wohlfühlt. Jede Kundenberatung ist individuell – für dich kein Problem! Du bist Profi darin, dich auf jede Art von Kunden einzustellen. Neben der Beratung steht natürlich das Verkaufen im Vordergrund. Alle Produkte müssen ansehnlich und schön dekoriert in der Auslage präsentiert werden.
Du musst dich entscheiden!
In der Ausbildung zum Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk entscheidest du dich für eine Bäckerei, Konditorei oder Fleischerei. In der Berufsschule läuft das erste Jahr der Berufsausbildung für jede Fachrichtung gleich ab. Je nachdem, für was du dich entschieden hast, vertiefst du dein Wissen ab dem zweiten Ausbildungsjahr.
Schwerpunkt Bäckerei/Konditorei: In einer Bäckerei/Konditorei bist du für den Verkauf von Backwaren, Kuchen und Torten, Getränken und Süßwaren zuständig. Du informierst den Kunden über die Bestandteile der Bäckereiprodukte und über mögliche Allergene oder Unverträglichkeiten. Kreativität und Sauberkeit ist gefragt! Die Auslage muss stets sauber und geordnet sein. Mithilfe von Dekoartikeln sorgst du für optische Highlights. In der Ausbildung lernst du, die Waren nach Hygienevorschrift anzufassen und zu verpacken.
Schwerpunkt Fleischerei: In einer Fleischerei bist du hingegen für den Verkauf von Fleisch- und Wurstwaren zuständig. Wenn du kein Problem mit dem Geruch von Wurst hast, dann könnte dieser Fachbereich das Richtige für dich sein. Du informierst die Kunden über die Verwendungs- und Weiterverarbeitungsmöglichkeiten der Produkte. Im Sortiment sind neben Wurst- und Fleischprodukten auch Feinkostsalate und belegte Brötchen.
Worauf kommt es an?
In der Lebensmittelindustrie ist Sauberkeit und Ordnung wichtig. Fühlt sich ein Kunde im Verkaufsraum nicht wohl, wird er das Geschäft kein zweites Mal betreten. Für die richtige Atmosphäre ist es außerdem wichtig, dem Kunden mit einem gepflegten Äußeren gegenüberzutreten. Der Job als Fachverkäufer ist service- und kundenorientiert. Bediene den Kunden stets freundlich und souverän. Falls die elektronische Kasse mal nicht funktioniert oder du dich vertippt hast, ist es von Vorteil, wenn du dem Kunden ohne große Probleme das richtige Wechselgeld zurückgeben kannst. In Stresssituationen solltest du stets Ruhe bewahren, ansonsten schleichen sich Fehler ein. Konzentriere dich auf deine Handgriffe und bleibe freundlich, denn für eine freundliche Bedienung wartet der Kunde gern ein paar Minuten länger.
Was sind die Ausbildungsinhalte?
- Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
- Umweltschutz
- Nutzen von Informations- und Kommunikationstechnik
- Umsetzen von lebensmittel- und gewerberechtlichen Bestimmungen
- Vorbereiten von Arbeitsabläufen, Arbeiten im Team
- Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen
- Kundenberatung, Verkauf von Produkten
- Handhaben und Pflegen von Anlagen, Maschinen und Geräten
- Lagern und Kontrollieren von Lebensmitteln, Verpackungsmaterialien und Betriebsmitteln
- Durchführen von Geschäftsverkehr
- Durchführen von Werbung und VerkaufsförderungVerpacken und
- Aushändigen von Waren
- Präsentieren von Waren
- Umgang mit Waren, Fachberatung
- Herstellen von Gerichten