Eine kleine gutgelaunte Truppe von 10 Teilnehmern startete bei schönstem Sonnenschein am Freitag, den 17. April ihre Bildungsfahrt nach Prag.

Nach einer Stärkung zum Mittag und dem Check-in im Hotel direkt am Fuße der Burg und etwas individueller Freizeit, trafen wir uns zu einer 50-minütigen Sightseeing-Bootsfahrt, welche alle Anspannungen, die man eventuell noch von der Woche mit sich trug, abfallen ließ. Die Ruhe und die Sehenswürdigkeiten von Prag vom Wasser aus zu betrachten war für alle ein würdiger Auftakt.

Da man in Prag besser zu Fuß unterwegs ist als mit dem Auto, wanderten wir danach sprichwörtlich durch einen Park, bezwangen einige Höhenmeter zu einem sehr empfehlenswerten Restaurant mit dem Namen „Na Rozhraní“, indem der erste Tag genussvoll und gemütlich ausklang.

Die zweistündige Führung und Besichtigung der Prager Burg und des Burgenviertels, am Samstag, welche an der Karlsbrücke begann, war geprägt von geschichtlichen Hintergründen bis hinein in die Gegenwart. Die ein oder andere Episode, wurde mit einem Augenzwinkern erzählt und machte die Führung kurzweilig und interessant.

Der einzige Wermutstropfen war, dass an diesem Tag, der Tag der offenen Tür auf der Burg war und unzählige Besucher die Burg förmlich stürmten, um sie kostenfrei zu besichtigen.

Nach einer kleinen Freizeit und etwas Erholung freuten wir uns auf die Führung im Prager Untergrund, welche die Altstadt, die mittelalterliche Unterwelt & Kerker zeigen sollte. Leider war diese sehr enttäuschend da wir nur zu 20 % der Führung im Untergrund von Prag unterwegs waren. Begründet wurde dies mit der massiven Zerstörung der Keller durch das Hochwasser von 2002 und fehlender Mittel zur Wiederherstellung.

Da es das Wetter gut mit uns meinte, genossen alle den lauen April-Abend entweder am Fuße der Karlsbrücke mit Blick auf die Moldau oder am Fuße der Burg in einem der unzähligen gemütlichen Restaurants und ließen den Tag gemütlich ausklingen, bevor am Sonntag die Heimreise angesagt war.

Alles in allem waren es zwei wundervolle Tage mit einer sportlichen Leistung da nicht nur ca. 20 km pro Tag gelaufen, sondern auch einige Höhenmeter bezwungen wurden.

Respekt!